Warum SEO für B2B-Unternehmen so wichtig ist

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Warum SEO für B2B-Unternehmen so wichtig ist

Suchmaschinenoptimierung 2020

Erscheint Ihr Unternehmen bei der Google-Suchanfrage mit einschlägigen Suchbegriffen nicht auf der ersten Seite, ist es praktisch nicht existent. Laut der Online-Analyseseite gs.statcounter.com nutzten 2020 knapp 92 Prozent der Deutschen Google für ihre Online-Suche. Daher ist es umso wichtiger zu wissen, wie die eigene Website mit einer guten SEO-Strategie an die Spitze der Suchergebnisse gelangt. Vogel Communications hat zu diesem Thema ein ausführliches Whitepaper zum Thema „B2B-Suchmaschinenoptimierung 2020“ veröffentlicht. Wir fassen hier die wichtigsten Inhalte zusammen.

 

Was ist SEO?

Grundsätzlich gilt für Google die Maxime: „Der Nutzer steht an erster Stelle, alles Weitere folgt von selbst.“ Für Google ist es daher wichtig, bei einer Suchanfrage gute und relevante Ergebnisse zu liefern, um die User-Zufriedenheit hochzuhalten. Deswegen werden Inhalte, welche das gesuchte Thema nicht ausreichend behandeln, von Google herausgefiltert. Jedoch bedeutet inhaltliche Relevanz nicht zwangsläufig, dass die eigenen Inhalte auch in den vorderen Plätzen der Suchanfragen ranken. Und genau hier setzt SEO an. Search Engine Optimization – oder zu deutsch Suchmaschinenoptimierung – beschreibt sämtliche Strategien, die dafür sorgen, die Suchergebnisse positiv für die eigenen Inhalte, die eigene Website, zu beeinflussen.

Durch verschiedene Ansätze ist es möglich, die eigenen Inhalte bei relevanten Suchanfrage in die vorderen Plätze der Suchanfrage zu bewegen. In der Regel handelt es sich dabei um die Optimierung (von Teilen) der eigenen Website. Klassisch kann man SEO unterteilen in On-Page-Maßnahmen, also Maßnahmen auf der Website selbst, sowie Off-Page-Maßnahmen. Hierzu gehört unter anderem, Links auf anderen Websites für die eigenen Inhalte zu erhalten, sogenannte Backlinks, aber auch das generelle Stärken der eigenen Marke.

 

Inhaltliche und technische SEO

Die Maßnahmen selbst lassen sich in zwei Bereiche einteilen: inhaltliche und die technische SEO. Bei der inhaltlichen SEO geht es – wie der Name schon sagt – um den Content, den man erstellt und optimiert. Eine wichtige Rolle spielen hierbei Keywords, die das relevante Thema beschreiben, und immer wieder im Text eingebaut werden sollten. Dies soll aber nicht inflationär geschehen, sondern nur dann, wenn sie inhaltlich passen. Qualität geht vor Quantität.

Die Google-Suchmaschinen-Bots werden immer besser darin zu unterscheiden, ob der Content inhaltlich relevant ist oder nur sogenanntes „Clickbaiting“ betrieben wird. Viel wichtiger ist daher, dass man das relevante Thema auch inhaltlich ausführlich behandelt und W-Fragen beantwortet. Ein längerer Artikel über 1000-4000 Zeichen ist heutzutage nichts Ungewöhnliches.

 

Headlines nicht vergessen

Wie bei jedem Artikel spielen auch Überschriften bei der SEO eine wichtige Rolle. Sie leiten den Artikel ein und geben im Voraus wichtige Informationen darüber, worum es im Text geht. Auch daran orientiert sich Google, weshalb eine aussagekräftige Überschrift und eine gute Einleitung ein Muss sind. Hier bietet es sich auch an, entsprechende Keywords einzubauen.

Weiterhin sollten gezielt Links gesetzt werden. Dies können interne Links sein, die auf der eigenen Seite auf Inhalte verweisen, oder externe Links, die auf Quellen verweisen (Backlinks). Je qualitativ hochwertiger die Links sind desto besser für das Google Ranking.

Technische SEO bezieht sich auf die Technik hinter einer Website. Ist sie professionell erstellt worden? Ist die Ladezeit der Website zum Beispiel zu lang, wird dies mit einem schlechten Ranking bestraft. Der „First-Meaningful-Point“ beschreibt den Zeitpunkt, an dem der Nutzer den wichtigsten Teil des Inhalts erkennt. Dieser Wert sollte unter 2 Sekunden liegen. Gerade dadurch, dass immer mehr Nutzer Google-Suchen über das Smartphone durchführen, ist eine kurze Ladezeit wichtig. Eine weitere Entwicklung, die mit der vermehrten Smartphone-Nutzung einhergeht, ist die, dass Google eine gut funktionierende und lesbare mobile Ansicht der Website (Mobile Responsiveness) voraussetzt.

 

Suchintentionen erfüllen

Der wohl wichtigste Rankingfaktor für Google ist die Erfüllung der Suchintention. Google legt sehr großen Wert darauf, dass die Nutzer die Inhalte, die sie suchen, auch finden. Dieses Thema ist so wichtig, dass die Vogel Communication Group diesem ein eigenes Whitepaper gewidmet hat.Dabei gibt es drei verschiedene Typen von Suchanfragen.

  • Transactional: Hier ist das Ziel der Suche die direkte Interaktion, also etwa eine gezielte Kauf- bzw. Bestellabsicht. Dabei ist es wichtig, die entsprechenden Inhalte kurz und knapp darzustellen. Entscheidend sind hierbei eher Keywords (inhaltliche SEO) sowie eine gute Gestaltung beispielsweise des Online-Shops (technische SEO).
  • Informational: Hierbei geht es weniger um eine direkte Absicht, sondern eher um die Informationsgewinnung. Bei der informationellen Suchintention ist daher vor allem die ausführliche Darstellung der Inhalte entscheidend.
  • Navigational: Navigationale Suchintentionen zielen darauf ab, Produkte oder Inhalte bekannter Marken zu finden. Hier kommt es vor allem drauf an, die entsprechende Marke in den Vordergrund zu stellen.

Weiterhin kann man auch die Nutzergruppen in verschiedene Kategorien unterteilen, was für die SEO-Strategie gut ist. So ist es für den B2C-Kontakt wichtig, sich von der Masse abzusetzen, da dort das Angebot deutlich höher ist. Kunden haben in der Regel vor allem eine Kaufabsicht und vergleichen unterschiedliche Produkte miteinander. Beim B2C-Kontakt gibt es deswegen meistens auch zusätzliches Personal, welches für die Darstellung der Produkte, etwa im Online-Shop, verantwortlich ist.

Der B2B-Kontakt ist hingegen eher auf die Informationsgewinnung ausgelegt. Es geht darum, andere Unternehmen über entsprechende Projekte oder Fortschritte zu informieren. Die Suchanfragen sind meistens spezieller, wodurch die Konkurrenz bei den Google-Rankings kleiner ist. Letztlich kann gesagt werden, dass transaktionale und navigationale Suchintentionen eher B2C-orientiert sind, während informationale Suchintentionen eher an den B2B-Bereich gerichtet sind.

 

SEO-Trends

Google passt seine Suchansprüche permanent an und verbessert und verändert diese. Daher sind auch SEO-Trends ständig im Wandel. Durch die gesteigerte Erkenntnis der Wichtigkeit von SEO greifen immer mehr Unternehmen auf die entsprechenden Maßnahmen zurück, wodurch die Anforderungen gestiegen sind.

E-A-T steht für Expertise-Authorita¬tiveness-Trustworthiness- auf deutsch: Expertise-Autorität-Vertrauenswürdigkeit – und dies ist mittlerweile fest verankert in den Richtlinien von Google.

In Zeiten von Fake News sind korrekte und glaubhafte Informationen für Google immer wichtiger. Vor allem für sogenannte „Your Money and Your Life“-Gebiete, also Themen, welche sich mit Finanzen oder Gesundheit beschäftigen, ist dies wichtig, da falsche Informationen in diesem Bereich gravierende Konsequenzen für den Nutzer haben könnten. Für die Analyse von Suchintentionen und Nutzersignalen ist es zudem immer wichtiger, hier auf korrekte Erkenntnisse zurückgreifen zu können, da die Suchintention eine immer größere Rolle spielt.

Bewertungen auf Google oder anderen Bewertungs-Websites können hier als gute Grundlage dienen. Auch Informationen wie etwa Top 10-Suchtrends bei Google, welche relativ einfach zu finden sind, können helfen. Besonders im B2B-Bereich kann es außerdem hilfreich sein, die Zielgruppe zu befragen, welche Informationen zu einem bestimmten Thema gewünscht sind.

 

Fazit

Google möchte seinen Nutzern die bestmöglichen Ergebnisse liefern. Je besser das Produkt, desto höher die Wahrscheinlichkeit, bei Google auf den ersten Plätzen zu landen. Daher können SEO-Maßnahmen eigentlich nie nur für sich betrachtet werden, sondern sind gleichzeitig auch immer Verbesserungen am Inhalt selbst. SEO-Maßnahmen wirken sich daher auch positiv auf andere Bereiche der Marketing-Strategie aus. SEO ist nicht nur ein Teil des Online-Marketings, sondern stellt verschiedene Maßnahmen dar die sich auf die gesamte Online-Performance auswirken. SEO außer Acht zu lassen und sich ausschließlich auf Telefon-, Mail- oder Vor-Ort-Akquise zu verlassen, ist daher ein Versäumnis, welches man nicht eingehen sollte.

 

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